Über mich

NIKA

In meiner Kindheit hatten meine Eltern Katzen, Hunde sollten nie ins Haus. Meine Eltern mochten das Gefühl nicht, „angebunden“ zu sein und ihnen gefiel die Unabhängigkeit der Katzen einfach besser. Obwohl ich mit Katzen aufgewachsen bin, kann ich heute nichts Nennenswertes über sie sagen, das war einfach nie meine Welt.

Hunde hingegen zogen mich immer schon an, erst war es der Nachbarshund und später die Hunde im Tierheim, mit welchen ich regelmäßig spazieren ging.

Den Traum vom eigenen Hund habe ich mir mit einer Windhund-Mix Hündin Nika erfüllt, welche über einen Tierschutzverein von Bulgarien nach Deutschland kam. Sie war ca. ein Jahr alt und kannte nichts. Sie schrie und pinkelte überall hin sobald sich ein Mensch ihr nur näherte. Die ersten Wochen wollte sie das Schlafzimmer nicht verlassen – an ein normales Leben mit ihr war also nicht zu denken.

Anders als meine Eltern es vorausgesagt hatten, schränkte mich ein Hund nicht ein, sondern schenkte mir Freiheit. So flog ich 2017 für ein halbes Jahr mit Nika nach Kanada. Dort arbeitete ich für 4 Monate in einer Hundepension und lernte die verschiedensten Hundetypen und Rassen kennen. Viele Hunde betreuten wir regelmäßig oder für mehrere Wochen. Auch der Umgang mit Verhaltensauffälligen Hunden war an der Tagesordnung.

Zurück in Deutschland begann ich mit dem Mantrailen, vor allem um Nikas Selbstbewusstsein zu stärken und ihre Unsicherheit vor fremden Personen zu verbessern.

Derartig fasziniert von der unglaublichen geruchlichen Leistung unserer Hunde, beschloss ich eine einjährige Ausbildung zur Mantrailing Trainierin bei Alexandra Grunow und Rovena Langkau zu absolvieren und eröffnete im Herbst 2019 meinen K-9® Suchhunde Chiemgau – Stützpunkt.

PAN

In der Annahme sehr fit im Umgang mit Hunden zu sein zog 2018 ein Holländischer Schäferhund Rüde namens Pan bei mir ein.

Nun erfuhr ich am eigenen Leib was es heißt einen pöbelnden Hund an der Leine zu führen, dem es oft komplett egal war, was ich am anderen Ende der Leine veranstaltete.
Ich kann gar nicht mehr sagen, wie oft ich komplett verzweifelt war, weil Pan in 500 Meter Entfernung eine Katze gesehen hat und bellend in die Leine gedonnert ist.

Er hinterfragte alles was ich sagte und suchte jede Methode auf ihre Schwachstellen und Lücken ab.

So durchliefen wir mehrere Hundeschulen, Hundetrainer und verschiedenste Trainingsmethoden.
Es dauerte zwei Jahre bis wir endlich unseren Weg gefunden haben.
Vieles was uns damals als unmöglich verkauft wurde, ist heute möglich. Wir setzten uns unsere Grenzen und Ziele selbst und lassen uns von keinem mehr sagen, was geht und was eben nicht.

Pan hat meinen Weg maßgeblich beeinflusst. Er wird nie ein Hund sein, der Dinge einfach als gegeben hinnimmt oder der zu allem Ja und Amen sagt.

„Hunde brauchen Antworten auf ihre Fragen. Wir Menschen sind verpflichtet, sie ihnen zu geben.“

HELENA

„Erwarte nichts von einem Hund, was du ihm nicht selbst beigebracht hast.“
Eva Grau

Von der Leidenschaft zum Beruf

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